Vermieten, Mieten, Verpachten, Pachten - Beratung durch Anwalt Dr. Klein in Graz und Wien

Das Mietrecht ist einem ständigen Wandel unterlegen. Mietverträge und alte Vertragsmuster, die noch vor wenigen Jahren hieb und stichfest waren, könnten mittlerweile rechtswidrig geworden sein.
Zuerst ist immer zu prüfen, ob und in welchem Umfang das Mietrechtsgesetz überhaupt zur Anwendung gelangt, denn viele Mieterschutzbestimmungen betreffen nur Mietverträge, die unter das Mietrechtsgesetz fallen. Von besonderer Bedeutung sind die Befristungsregelungen und Mietzinsbildungsvorschriften.

Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

Bei einem Miet- und Pachtvertrag handelt es sich um die Gebrauchsüberlassung von Räumlichkeiten oder Flächen gegen Entgelt.
Werden lediglich Räumlichkeiten in Bestand gegeben, das heißt zum Gebrauch überlassen, liegt in der Regel ein Mietvertrag vor, für den das Mietrechtsgesetz oftmals besondere Regelungen vorsieht. Wird hingegen zum Gebrauch und zur Fruchtziehung überlassen, ist etwa ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages, dann ist dieses Vertragsverhältnis oftmals als Pachtvertrag zu beurteilen.
Indizien für das Vorliegen eines Pachtverhältnisses sind unter anderem die Inbestandgabe der Betriebsmittel, wie Geschäftseinrichtung und Warenlager, ein vorhandener Kundenstock, die Vereinbarung einer Betriebspflicht, die Übernahme von Personal und die Festlegung eines umsatzorientierten Bestandzinses.


Ich empfehle Ihnen, deshalb auch bei der Erstellung von Miet- und Pachtverträgen immer anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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